Mit 2 Auswärtssiegen an die Tabellenspitze!!!

Die erste Mannschaft des BC Oberhausen musste am vergangenen Wochenende bei winterlichen Witterungsbedingungen zu den beiden Aufsteigern nach Neukirchen-Vluyn und Mörfelden-Walldorf fahren.

Am Samstag um 14:00 Uhr ging es in Neukirchen/Geldern pünktlich los. In der Hinrunde stand es 2:2.
Marc Bijsterbosch gewann gegen seinen Gegner Sven Pauritsch 4:1 und 4:3, währenddessen sein holländischer Nationalkollege Ivar Saris das 14/1 gegen Andreas Roschkowsky schnell und deutlich  in 4 Aufnahmen mit 125:12 gewinnen und somit zum 1:1 ausgleichen konnte. Klaudio Kerec verlor gegen einen stark aufspielenden Nikko Springer mit 0:4 und 1:4, womit es 2:1 für die Gastgeber stand. Der Kapitän Lars Kuckherm ging mit seinem Widersacher Dennis Jansen über die volle Distanz. 3:4, 4:3 und 4:3 hieß es am Ende für den Oberhausener.

Zur Rückrunde startete Roschi furios und gewann Satz 1 mit 4:0, jedoch unterlief ihm im zweiten Satz bei 1:0 ein Stellungs- und somit auch ein Schussfehler, was die komplette Partie zu Gunsten des jungen Springer drehte und er die beiden Sätze zum Sieg nach Hause holte. Kucki starte in seinem Match mit einer 71er Serie und spielte den Vorsprung gegen Pauritsch locker runter. Der holländische Spitzenspieler auf Seiten des BCO, Marc Bijsterbosch, überrannte den für Dennis Jansen eingewechselten Thomas Seiffert in gefühlten 30 Minuten mit 4:1 und 4:0. Die Entscheidung über Sieg oder Unentschieden sollte nun bei Klaudio Kerec liegen. Und dieses Spiel hatte es in sich. Nach Satzgewinn und Matchball im zweiten Satz, musste er Saris zusehen, wie er Spiel für Spiel aufholte und im dritten Satz bei 3:2 breakte. Durch viel Pech fiel dem Holländer die Weiße beim Anstoss. Diese Chance nutzte Klaudio konsequent, schoss diese und die letzte Partie bei eigenem Anstoss aus und holte somit den wichtigen Punkt zum 5:3 Auswärtssieg.

Zusammen mit den beiden mitgereisten Supporten Winnie Dörr und Martin Osthoff machte sich das Team abends Richtung Mörfelden-Walldorf auf, um am nächsten Tag auf den nächsten Aufsteiger zu treffen.

So ging es am Sonntag um 11:00 Uhr gegen die Hessen pünktlich los. Roschis Gegner Marlin Köhler nutzte die anfänglichen Fehler seines Kontrahenten konsequent aus, in dem er die 14/1-Partie mit einer sehenswerten 98er Serie beendete. Klaudio verlor gegen Nico Ottermann sein 9-Ball mit 2:1 Sätzen, wohin gegen Marc und Lars ihre Matches deutlich mit 2:0 Sätzen für sich entscheiden konnten. Hierbei spielte Kuckherm nahezu ein perfektes 8-Ball Match.

Wie am Vortag auch schon, startete der Routinier Roschkowsky sehr gut in seine Partie gegen Ottermann. Den ersten Satz holte er sich mit 4:1 und hatte nur noch die Acht und Neun liegen, um auch den zweiten Satz mit 4:1 für sich zu entscheiden. Leider konnte er die Acht nicht versenken und lies somit seinen Gegner erneut an den Tisch. Wer Nico kennt, weiß, dass er niemals aufgibt. Auch in diesem Match nicht. Er gewann noch den zweiten Satz und holte sich letztendlich auch den dritten Satz.

Zu diesem Zeitpunkt hatte das Team aus dem Ruhrgebiet jedoch schon gewonnen, da die drei restlichen Teamkameraden allesamt ihre Spiele gewannen und somit wiederum ein 5:3 Sieg zu Buche stand.

Kommentar Roschkowsky:
“Ich kann mich nicht dran erinnern, ob und wenn ja, wann ich mal ein Wochenende ohne einen einzelnen Sieg erlebt habe. In beiden 14/1 Partien nutzten meine Gegner ihre Chancen konsequent aus. Die beiden 9-Ball Partien hatte ich beide in meiner Hand. Nicht unbedingt das persönliche Wunschergebnis, wenn man an seinem Geburtstag keine Geschenke des Gegners erhält und sich nicht selbst belohnt. Bereits nach den letzten Wochenenden haben wir jedoch unseren wieder zurück gekehrten Teamgeist erlebt, der auch an diesem Spieltag dafür zuständig war, zwei wichtige Siege aus der Ferne mit nach Hause zu bringen. Durch die Spieltagverlegung der Tabellenführer konnten wir uns nun somit vorerst an die Spitze setzen. Ich bin stolz auf mein Team und hoffe, dieses verkorkste Wochenende im Kopf abzuhaken und beim nächsten Spieltag wieder eine Verstärkung zu sein.”

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